🎭 Humor ist kein Luxus – er ist Teil unserer Demokratie. Heute durfte ich im Europäischen Parlament die Ausstellung des großartigen Düsseldorfer Wagenbauers Jacques Tilly eröffnen. Es hat mich sehr gefreut, dass Jacques Tilly meiner Einladung nach Brüssel gefunden ist. Seine Arbeiten stehen seit Jahrzehnten für pointierte, mutige und manchmal unbequeme Satire. Genau darum gehören sie ins Herz Europas. Die Anwesenheit der Präsidentin @ep_president des @euparlament, @roberta.metsola, war für uns ein besonderes Zeichen der Anerkennung. Dass die rechte EKR-Fraktion offiziell gegen die Ausstellung protestiert hat und sogar drei Motive verhindert wurden, zeigt auf fast schon wunderbare Weise, wie relevant diese Kunst ist. Satire wirkt. Sie fordert heraus. Und sie muss verteidigt werden - gerade dann, wenn sie provoziert. Wenn autoritäre Regime wie in Russland wegen eines Motivwagens Strafverfahren anstrengen, wird klar: Humor ist keine Nebensache. Er ist ein Gradmesser für Freiheit. Ich freue mich sehr, dass mit Lothar Hörning nicht nur der Präsident des Comitee Düsseldorfer Carneval e.V. (CC) in Brüssel zu Gast war, sondern anlässlich der Ausstellungseröffnung auch meine Kollegen und Karnevalsfreunde @mirkorohloff, Fraktionsvorsitzender der @fdp.ratsfraktion.duesseldorf, und @moritzkracht, Vorsitzender der @fdp_duesseldorf, dabei waren. Düsseldorf und Europa: das passt eben zusammen. 🇪🇺🎉
Gedanken zur Lage im Iran und im Nahen Osten. Wenn die USA und Israel militärisch handeln, dann geschieht das nicht aus Selbstzweck, sondern vor dem Hintergrund einer konkreten Bedrohungslage. Der Iran ist seit Jahrzehnten ein zentraler Destabilisierungsfaktor im Nahen und Mittleren Osten. Über seine Revolutionsgarden und ein dichtes Netz an Proxys, von der Hisbollah über die Hamas bis zu den Huthi-Milizen exportiert Teheran brutal Gewalt, bedroht Israel offen und greift zugleich die internationale Sicherheitsarchitektur an. Seine Unterstützung des aggressiven russischen Angriffskrieges auf die Ukraine ist eine Gefahr für ganz Europa. Vor diesem Hintergrund sind gezielte Schläge gegen militärische Infrastruktur und Kommandostrukturen ein nachvollziehbarer Schritt. Wer Abschreckung ernst meint, darf permanente Aggression nicht folgenlos lassen. Den mutigen Menschen im Iran, die unter Einsatz ihres Lebens für Freiheit kämpfen, ist nicht mit warmen Worten geholfen. Ob wir damit einer stabileren Ordnung näherkommen, hängt jetzt von der strategischen Einbettung ab: klare Zieldefinition, klarer militärischer Rahmen und politische Flankierung. Wenn es gelingt, Irans Eskalationsfähigkeit substanziell zu schwächen und dem Mullah-Regime ein Ende zu setzen, kann das die Sicherheitslage in der Region und weltweit stabilisieren. (MASZ)
