Deutschlands Politik verwirrt über Donald Trumps Ukraine-Vorgehen

Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) sprach von einer „Demütigung Europas mit Ansage“. Gegen Gespräche Trumps über ein Kriegsende in der Ukraine sei erst einmal nichts einzuwenden, sagte die FDP-Politikerin laut dpa: „Einzuwenden ist allerdings, dass die Ukraine darüber nicht informiert wurde und ebenso nicht Europa. Offensichtlich möchte er über die Ukraine ohne deren Anwesenheit und ohne die Anwesenheit der Europäer verhandeln.“
Strack-Zimmermann, die Vorsitzende des Ausschusses für Sicherheit und Verteidigung des Europaparlaments ist, kritisierte ein Zögern der europäischen Nato-Partner, mehr in ihre gemeinsame Verteidigung zu investieren. „Auch Deutschland hat es unter Führung von Olaf Scholz sträflich versäumt, eine wahrhafte Zeitenwende umzusetzen“, meinte sie: „Jetzt bekommen wir die Quittung dafür.“