Drei Politikerinnen werden dieses Jahr besonders prägen

Die Europawahl am 9. Juni gilt als bedeutender deutschlandweiter Stimmungstest – die Abstimmung ist schließlich die letzte bundesweite Wahl vor der nächsten Bundestagswahl, die planmäßig im Herbst 2025 stattfinden soll. Mit Blick auf die Ergebnisse der letzten Landtagswahlen und aktuelle Umfragen müssen die drei Ampel-Partner SPD, Grüne und FDP vor der Europawahl zittern. Schneiden sie schlecht ab, lässt das Schlüsse auf die Chancen einer Wiederwahl der Ampel-Regierung unter Kanzler Olaf Scholz (SPD) zu. Die FDP will eine Katastrophe bei der Europawahl mit Marie-Agnes Strack-Zimmermann abwenden.
Die streitbare Politikerin ist wohl die bekannteste Frau in den Reihen der Partei. Seit Beginn der Legislaturperiode hat sich die 65-jährige Verteidigungspolitikerin als strengste Kritikerin von Olaf Scholz innerhalb der Koalition hervorgetan. Unermüdlich forderte Strack-Zimmermann vom Kanzler, die militärische Unterstützung für die Ukraine auszuweiten. Derzeit setzt sie sich dafür ein, das Land im Krieg gegen Russland mit deutschen Taurus-Marschflugkörpern zu unterstützen. Mit ihrer Spitzenkandidatur für das Europaparlament steht Strack-Zimmermann nicht nur für das Bemühen der FDP, sich gegen den aktuellen Abwärtstrend der Ampel-Parteien zu stemmen.