Strack-Zimmermann: "Wir sind nicht im Krieg, aber auch nicht mehr im Frieden"

Den Tag für diese Veranstaltung hätte man besser nicht wählen können, stellt SZ-Politikressortleiter Stefan Kornelius zu Beginn des Abends fest: „Während wir hier sitzen, werden in Moskau Gespräche geführt.“ Im Saal des Münchner Residenztheaters moderiert er die Diskussion mit EU-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) und Konfliktforscherin Nicole Deitelhoff. Die beiden Expertinnen aus Politik und Wissenschaft suchen einen Abend lang Antworten auf die großen Fragen: „Wie beendet man Krieg? Und was muss Europa jetzt tun?“
Zu Beginn geht es weder um den russischen noch den ukrainischen Präsidenten, sondern um Donald Trump. Auch wenn die beiden Expertinnen an diesem Abend kein gutes Haar am US-Präsidenten lassen, müsse man ihm eines lassen: Er habe Bewegung in den Konflikt gebracht. Da sind sich Wissenschaftlerin Deitelhoff und Strack-Zimmermann einig – wie so oft an diesem Abend. „Nur, wie immer bei Trump-Deals: Die Bewegung ist da, die Richtung nicht“, ergänzt Deitelhoff.